Aufbau und Wirkungsweise
Elektromagnetkupplungen und -bremsen von SUCO zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie im Aufbau und in der Montage sehr einfach zu handhaben sind.
Wird die Kupplung bzw. Bremse richtig dimensioniert, arbeitet sie wartungs- und störungsfrei und garantiert hohe Betriebssicherheit. SUCO-Kupplungen sind Trockenlauf-Kupplungen.
Fett und Öl sind von den Reibflächen fernzuhalten, um die Funktion nicht zu beeinträchtigen.
Die Elektromagnetkupplungen und -bremsen können flansch- oder wellenmontiert eingebaut werden. Für die flanschmontierte Bauweise sollte eine geeignete Anbaufläche vorhanden sein. Bei der wellenmontierten Ausführung ist das Magnetteil gegen Verdrehen zu sichern. Eine solche Drehmomentstütze darf nicht starr verspannt werden.
Die Kupplungen und Bremsen werden mit Gleichstrom betrieben. Die normale Betriebsspannung beträgt 24 VDC, es sind aber auch Sonderspannungen (6, 12, 48 und 190 VDC) möglich. Die Stromversorgung erfolgt serienmäßig über ein zweipoliges Anschlusskabel mit 0,4 m Länge. Sonderlängen und Steckverbindungen sind auf Anfrage erhältlich.
Bedingt durch den einfachen Aufbau der Elektromagnetkupplungen und -bremsen ist es möglich, das Produkt nach dem Baukastenprinzip auszuwählen.
Die standardisierte Abtriebsform ist der axiale Abtrieb über einen Flansch mit Bohrung und Passfeder. Diese Variante wird auf den folgenden Seiten vorgestellt. Kundenspezifische Varianten sind auf Wunsch ebenfalls lieferbar. Einige Beispiele dafür werden im Anschluss an die Standard-Bauarten vorgestellt.
Anwendungsgebiete
Elektromagnetkupplungen und -bremsen von SUCO werden unter anderem verwendet in Bauund Landmaschinen, Werkzeugmaschinen, Pumpen und Kompressoren, Zentrifugen, Förderbändern und Reinigungsmaschinen.
Elektromagnetkupplung
Im Spulenkörper (1) liegt die in Kunstharz eingegossene Magnetspule (2).
Die Kupplung wird in Betrieb genommen, indem an die Magnetspule Gleichspannung angelegt wird.
Dadurch bildet sich ein Magnetfeld (rot), das die Ankerscheibe (4) elektromagnetisch an die Antriebsnabe (7) einschließlich Reibbelag (3) heranzieht und so eine Drehmomentübertragung von der Antriebsseite auf die Abtriebsseite zulässt.
Die axial gesicherte Abtriebsseite (6) wird von der Antriebsseite getrennt, wenn der Strom nicht mehr fließt. Die Federscheibe (5) sorgt dafür, dass sich die Ankerscheibe wieder von der Antriebsnabe löst.
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Elektromagnetbremse
Die Elektromagnetbremse funktioniert ähnlich. Im Spulenkörper (1) liegt die in Kunstharz eingegossene Magnetspule (2). Wird sie mit Strom beaufschlagt, entsteht das Magnetfeld (rot), das die Ankerscheibe (4) auf den Reibbelag (3) zieht und ein Bremsmoment auf die Abtriebsnabe (6) überträgt. Wird der Strom abgeschaltet, zieht die Federscheibe (5) die Ankerscheibe wieder zurück in den Ausgangszustand.
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